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Heideschleife Radenbachtal - Auf sandigen Pfaden durch das Reich der Schnucken (20,6 km)

Best of Heide auf 20 km


Radenbachtal, Schmale Aue, Döhler Heide, Totengrund, Wilsede und zuletzt der Wilseder Berg. Der Wanderweg "Heideschleife Radenbachtal" ist mit gut 20 km zwar lang, aber kurzweilig. Und er gestattet einen guten Einblick in die abwechslungsreiche, weite Landschaft nördlich des Wilseder Bergs.

 

Hinter dem Heide-ErlebnisZentrum am Wanderparkplatz überquert die Heideschleife den hier noch sehr kleinen Radenbach. Zunächst als schmaler Pfad in lichtem Eichenwald. Dann kommt ein weites, offenes, sanft geschwungenes Tal. Gras in Bachnähe. Heide und Wacholder an den Hängen. Von West nach Ost hat der Radenbach großen Bögen auf seinem Weg zur Schmalen Aue ausgebildet.

 

Der Talgrund zur Rechten ist über weite Strecken eingezäunt. Hier leben Wildpferde. Mehr als 30 Dülmener Pferde halten im Radenbachtal die Heideflächen offen. Die genetisch dem Wildpferd am nächsten kommenden Tiere verbeißen Pfeifengräser und Drahtschmiele, die der Heide das Licht nehmen.

 

Nach 3 Kilometern im Radenbachtal zweigt der Heidschnuckenweg ab, nimmt den Pastor-Bode-Weg nach Wilsede. Kurz nach dem Abzweig ein Pfad ins Tal der Schmalen Aue. Beim Steg eine kurze Pause. Grün in allen Schattierungen. Frisches, klares Wasser. Weißer Sand. Büsche, Erlen. Lauschen auf das Plätschern des Wassers. Träumen zu den Schwingungen der Wasserpflanzen. Eine schöne Pause.

 

Durch den Kiefernwald führt der Wanderweg nach Döhle. Der grasige Weg erreicht den Waldrand. Gibt einen Blick auf den idyllischen Wiesengrund frei. Bei Döhle überquert die Heideschleife Radenbachtal wieder die Schmale Aue. Am Schafstall beginnt die Döhler Heide. Weite, überwiegend flache Heideflächen.

 

Dann zwei Kilometer durch den kühlen Wald. Unvermittelt öffnet sich der Totengrund. Kaum erwartete Perspektive von unten in den berühmten Talgrund. Am südlichen Kesselrand entlang geht es hinauf zum Aussichtspunkt am Gedenkstein für Andreas Thomsen (vgl. Heideschleife Wilseder Berg). Der Blick in den Totengrund mit seinen zahlreichen Wacholdersäulen ist wohl das bekannteste Fotomotiv der Lüneburger Heide und ein echter Höhepunkt der Tour.

 

Nur knapp ein Kilometer ist es bis Wilsede. Idyllische Fachwerkhäuser, Findlingsmauern, Kopfsteinpflaster. Heidschnuckenbratwurst mit Heidekartoffeln oder Buchweizen-Schmandschnitte? Der Schlangengrund führt hinauf zum höchsten Punkt der Lüneburger Heide, dem 169 Meter hohen Wilseder Berg. Eindrucksvolle Rundumsicht, vor allem nach Südwesten ins weite Heidetal. Kurzer steiler Abstieg auf der Nordseite des Wilseder Bergs. Ursprüngliche Landschaft mit kleinen Senken und zahlreichen Wacholdern. Am Hainköpen säumen mächtige Eichen und Buchen den Waldrand. Noch ein kurzes Stück durch die Heide und zuletzt durch den Kiefernwald zurück zum Wanderparkplatz Undeloh. Was für eine tolle Tour.


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Dieser Wanderweg steht zur Publikums-Wahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2022 beim Wandermagazin. Bitte helfen Sie uns und wählen Sie Tagestour Nr. 7: https://wandermagazin.de/wahlstudio

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Länge: 20,6 km

Dauer: 5 Stunden

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Undeloh (Heide-ErlebnisZentrum)

Parken: Heide-ErlebnisZentrum + Wanderparkplatz Undeloh, Wilseder Straße 23, 21274 Undeloh

Verkehrsanbindung: Undeloh: Osterdiecksfeld, Buslinie 4631 (Undeloh - Handeloh Bahnhof) Heide-Shuttle: 15. Juli - 15. Oktober

Tourist-Information:    
- Tourist-Information Undeloh, Zur Dorfeiche 10, 21274 Undeloh, Tel.: 04189 333
- Bispingen-Touristik e.V., Bahnhofstr. 19, 29646 Bispingen, Tel. 05194 9879690


 

Bilderstrecke

  • Obere Radenbachbrücke bei Sonnenaufgang
  • Weg durchs Radenbachtal im Morgennebel
  • Bienenzaun
  • Sonnenaufgang Undeloh
  • Undeloher Heide
  • Döhler Heidefläche Schafstall
  • Döhler Heide

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